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Postalisch

Wenn man auf dem Land lebt hat man es schon schwer mit der Post. Nicht nur, dass es keine Poststelle im eigenen Dorf gibt, die Poststelle im Nachbardorf hat inakzeptable Öffnungszeiten:

Mo-Sa, 11.00 bis 12.00 Uhr.

Wenn man also mal ein Einschreiben (bspw. von der Bundeswehr) bekommt wird nicht versucht es am Tag danach nochmalz zuzustellen (da ist nämlich manchmal jemand zuhause), sondern man wird gebeten es ab dem nächsten Tag in der Poststelle abzuholen.

Nun ist es so, dass die meisten Leute zwischen 11 und 12 Uhr noch Arbeiten oder zur Schule gehen. Zeit für die Post haben sicherlich wenige.

Wenn man dann noch den »Service« dieser Filiale anschaut grausts einem: Keine Ahnung, unheimlich langsam und dazu noch unfreundlich. Darauf kann ich verzichten. Da gehe ich doch lieber nach Pirmasens ins Leitenberger am Sommerwald. Den ganzen Tag geöffnet, immer Parkplätze und eine freundliche und kompetente Bedienung. Da hat aber die Post was dagegen und ich muss ab Juni zur Hauptpost in die Fußgängerzone. Dort kann man zwar per Brötchentaste 15 Minuten parken, wenn man aber Pech hat dauert die Bedienung (und das Anstellen) dort 30-45 Minuten. Natürlich wird man dann noch gefragt, ob man nicht noch ein Girokonto haben wolle. Aber ganz ehrlich: Der einzige Postbank-Automat, den ich kenne steht in der Hauptpost, da müsst ich ja immer hinfahren und die Brötchentaste drücken, zur Post joggen (!) und dann mein Geld holen. Da lob ich mir doch meine Sparkasse, da gibts Geldautomaten an jeder Ecke.

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