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Da war ich platt...

Also nicht wirklich ich, sondern vielmehr mein Rad hinten links. Wenigstens war es nicht »ab«. Aber nochmal chronologisch: Als ich mich heute morgen auf den Weg zur Schule machte hatte ich noch keine Ahnung was passieren würde: Kurz nach Merzalben – zur überaus passenden Adam-Green-Mucke – begann mein Auto plötzlich zu ruckeln. Ich dachte nur noch: »Jetzt ist was kaputt«. Glücklicherweise kenne ich mich auf meiner »Heimstrecke« – wo sonst? – gut aus und wusste, dass ein Parkplatz in wenigen Metern auf mich wartete. Ich fuhr also auf eben jenen. Als ich mein Auto nun verließ sah ich das Malheur: Der linke Hinterreifen lag flach auf dem Asphalt und jegliche Wiederbelebungsmaßnahmen schlugen fehl. Ein Radaustausch wurde also fällig. Also Ersatzrad raus. Das hängt bei Peugeot (zumindest bei meinem) unter dem Kofferraum und ich hatte natürlich vergessen wie man da ran kommt. Nach kurzem Studium des Handbuchs wusste ich, dass sich die Halteschraube unter meinem Verbandskasten/Warndreieck befand. Dann ging alles recht schnell: Rad losgemacht, Auto aufgebockt, Rad abgenommen, Ersatzrad drauf geschraubt, Auto abgelassen und Schrauben nochmal festgezogen. Danach alles in den Kofferraum geworfen und weitergefahren, dank Voll-Ersatzrad ging’s auch bei Regen relativ flott über die B10 und ich hatte nur 10 Minuten Verspätung. Zusätzlich hatte ich dreckige Finger, Hosen (die Decke, die für andere Gelegenheiten eingepackt war, musste zwar als Unterlage dienen, erfüllte ihren Zweck allerdings hauptsächlich an den Knien) und Schuhe.

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