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Fantastic Four

Voller Vorfreude und mit großen Erwartungen besuchte ich die Vorstellung des Films Fantastic Four und wurde bitter enttäuscht:

Die Charaktere wurden lieblos dahin gespielt und anstatt sich auf die Action und die Spannung zu konzentrieren wurde die Geschichte der „Fantastic Four“ erzählt. Das mag ja auch für den einen oder anderen interessant gewesen sein, ich fand es einfach nur langweilig.

Daneben fiel mir die missglückte Übersetzung auf: Während der Film – um Verwechslungen mit einer deutschen Hip-Hop-Gruppe vorzubeugen – den englischen Titel trägt werden die Protagonisten im Film „Die Fantastischen Vier“ genannt. Und ob die Übersetzung von „Human Torch“ und „The Thing“ so schlau war, möchte ich bezweifeln.

Ein weiterer Schwachpunkt des Films sind die Spezialeffekte auf, die ihren Namen teilweise nicht verdient haben: Die „Fackel“ ist zwar nett animiert, aber Feuer ist ja nun wirklich kein Kunststück. Und Unsichtbarkeit ist auch nicht sooo schwierig darzustellen. Anders ist es da mit der Fähigkeit von Doktor Richards, der seinen Körper gummiartig dehnen kann. Schon in der ersten Szene in der er die Fähigkeit benutzt sieht die Hand wie Plastik aus, sehr unrealistisch. Und auch bei Ben sieht man, dass das Kostüm aus Plastik ist. Schade eigentlich.

Die Story kann man in ein paar Sätzen zusammenfassen: Der Pleite Wissenschaftler Reed Richards (Ioan Gruffudd) reist zusammen mit seinem Freund Ben Grimm (Michael Chiklis) und dem Geschwisterpaar Sue (Jessica Alba) und Johnny Storm (Chris Evans) in den Weltraum um die Auswirkungen einer kosmischen Wolke auf die DNS von Pflanzen zu untersuchen. Dabei ist er auf die Geldmittel von Victor Von Doom (Julian McMahon) angewiesen (der natürlich mit in den Weltraum reist), sowie auf dessen Raumstation. Durch was-auch-immer erreicht die Wolke das Raumschiff sieben Stunden früher als von Richards berechnet.

Während sich Doom in einer – vermeintlich – sicheren Zelle der Raumstation befindet werden die anderen direkt von der Wolke getroffen. Sie erhalten Superkräfte.

Fazit: Zwei von fünf Sternen. Der Film lohnt sich nur, wenn man Jessica Alba schon immer mal für zwei Sekunden in Unterwäsche sehen wollte… Ich hoffe auf eine bessere Fortsetzung (und warte gespannt auf Sin City – Erscheint am 11.08.2005).

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