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Legoland Deutschland: Ein Besuch wert!

Nach einer teilweise antrengenden und langen Anreise, die glücklicherweise Staufrei verlief kamen wir (Ich und Familie inkl. Erics Kleinem NeffenTM) um kurz nach 11 im Legoland Deutschland (Günzburg in Bayern) an.

Zentrum des Parks ist das »Miniland«, in dem einige der schönsten Städte bzw. Landstriche Europas aufgebaut sind, natürlich komplett aus im Handel erhältlichen Legosteinen.

Einen eben solchen mit der Aufschrift »LegoFabrik 2004« bekommt man beim Besuch der Lego-Fabrik.

Es gibt daneben auch noch einige spektakuläre Attraktionen: Der BionicleTM Power Builder bietet 1,4 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten, bei denen man verschiedene Bewegungen der Arme kombinieren kann. Es gibt normalerweise 5 Stufen, da aber Erics Kleiner NeffeTM keine 1,40m groß ist konnte ich nur aus zweien wählen :(. Es hat trotzdem Spaß gemacht!

Erics Kleiner NeffeTM wollte unbedingt auf Achterbahnen. Also liefen wir es langsam angehen und testeten die Drachenjagt -Achterbahn, die aus einem kleinen Anstieg und zwei Aufwärts-Helixen besteht (Roller Coaster Tycoon lässt grüßen). Eigentlich ziemlich harmlos, bringt aber trotzdem Spaß. Nur kurz anstehen mussten wir für die große Achterbahn, den Feuerdrachen, für den mein Neffe knapp die Voraussetzungen erfüllte. Fatal: Die Bahn beginnt wie eine Geisterbahn, es wird eine einfache Geschichte erzählt. Dann geht es, ziemlich unvermittelt, in einer Kurve nach links unten ab und ins Freie und wieder nach oben. Kurz vor dem Scheitelpunkt der Achterbahn rief Erics kleiner NeffeTM: »Eric, ich habs mir onnaschda…«. Bevor das «überlegt« über seine Lippen kommen konnte ging es auch schon wieder in die Tiefe. Bei der erneuten Auffahrt – eine genaue Beschreibung der Kurvenkombination erspare ich mir und meinen Lesern – sagte er nurnoch »Des iss jo schrecklich!«

Naja, da war er doch ein wenig weißer im Gesicht. Dies änderte sich auch nicht, eher im Gegenteil, als wir mit dem Aussichtsturm auf 42m Höhe stiegen um uns einen Überblick über das Legoland zu verschaffen.

Total langweilig ist das Tret-O-Mobil, da man für ein »Vergnügen« von ca. 45 Sekunden 45 Minuten anstehen muss.

Alles in allem – auf Seiten der Attraktionen – ein gelungener Freizeitpark. Schade, dass wir einen Abschnitt (Lego X-Treme mit Mindstorms) verpassten, die Zeit war einfach zu schnell zu Ende.

Zu kritisieren ist vor allem das Essen: Mein Putenschnitzel war zu kalt, der Salat wohl zu bayuvarisch. Die Pommes fand ich gut…

Auch der Preis ist generell ziemlich hoch: 24 Euro für eine Tageskarte für Erwachsene und 19 Euro für eine Kinderkarte kostet eine 4-köpfige »Normfamilie« schon fast 90, dazu kommen noch 3 Euro Parkgebühr. Immerhin sind die Preise für das Essen moderat. Mein – kaltes – Schnitzel hat kostet ca. 6,50 Euro. Ketschup muss man aber pro Tütchen extra mit 60 Cents bezahlen… ein bisschen viel. Ein Bällchen Eis kostet 75 Cents, was durchaus ein guter Freizeitparkpreis ist. Aber Ketschup kann man mitbringen, Eis nicht.

Alles in allem: 3,5/5 Sternen

Bilder werden nachgeliefert…

Hinweis: Aufgrund akutem Schlafmangels wurde der Text nicht gründlich Korrektur gelesen. Bitte eventuelle Fehler unter Kommentare vermerken.

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