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Q-Wahl

Ich gebe ja zu, das ich nicht wusste welche Bewandnis es mit dem Wahlzettel hatte, der am Freitag (?) in unserem Briefkasten landete.

32 leere Zeilen, dazu die Aufforderung doch bitte leserlich zu schreiben ließ mich stutzen.

Nun (nach der eigentlichen Wahl) hab ich’s endlich gerafft. Man darf also wählen wen man will. Ach so ist das.

Gut, das es die CDU in Leimen gibt, die vor dem Wahlraum Wahlzettel mit den CDU-Kandidaten verteilten. Alles natürlich ganz so, als ob es ein ganz normaler Stimmzettel wäre.

Aufschrift:

Nichtamtlicher Stimmzettel der CDU für die Mehrheitswahl zum Gemeinderat der Gemeinde Leimen

Man mag ja von der (Leimener) CDU und ihrem Wahlprogramm (gab’s eins?) denken, was man will, aber auf diese Weise Stimmen zu ergaunern, von Menschen, die das Wahlsystem nicht verstehen hat noch nichtmal die Leimner CDU nötig.

In meinem demokratischen Selbstverständnis hat dieses Verhältnis zumindest keinen Platz und da es in Leimen keinen Wahlkampf gab hätte ich auch keine(n) Kandidaten aus anderen (?) Parteien gewusst. Deshalb habe ich den (nichtamtlichen) Stimmzettel kurzerhand ungültig gemacht.

Politische Willensbildung: 6, setzen!

Nachtrag (19.01):
Ich habe gerade erfahren, das die gesamte Leimener SPD schon vor der Wahl insgesamt zurückgetreten ist und nicht mehr wiedergewählt werden wollte… Hmm…

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